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Eton College neuer Head

Eton: Neuer Chef, royaler Mitschüler

Eton bekommt einen neuen Headmaster — und wir kennen ihn. Was den Mann aus Oxford auszeichnet, der das berühmteste Internat der Welt übernehmen soll.

Gleich zwei Nachrichten aus Windsor haben diese Woche die Boarding-School-Welt aufgemischt. Eton College steht vor einem Führungswechsel, und Prinz George kommt ab September als Schüler. Für uns bei BetterSchool ist das kein reines Boulevardthema — wir kennen den Mann, der aller Voraussicht nach das Ruder übernimmt, aus eigener Erfahrung.
 

Wer kommt nach Henderson?

Simon Henderson, seit 2015 Headmaster von Eton, hat im Mai 2026 angekündigt, die Schule zum Ende des Sommers 2027 zu verlassen. 

Als heißester Anwärter auf seine Nachfolge gilt Alastair Chirnside, derzeit Warden von St. Edward's School in Oxford — „Teddies", wie die Schule unter Insidern heißt. Chirnside war selbst King's Scholar in Eton, eine Auszeichnung, die jährlich nur 14 der akademisch stärksten Schüler erhalten.
 

Was wir aus Oxford wissen

Wir bei BetterSchool haben St. Edward's mehrfach besucht und Chirnside persönlich kennengelernt. Er ist kein Schulleiter, der mit großen Visionen um sich wirft. Er ist präzise, direkt, und er weiß genau, was er will — auch beim Thema Smartphones. Das schätzen wir sehr.

In den unteren Jahrgängen ist St. Edward's unter seiner Führung während der Schulwoche vollständig handyfrei. Telefone werden abends abgegeben, Tagesschüler geben sie beim Ankommen ab und bekommen sie beim Gehen zurück.

Das klingt streng, wirkt in der Praxis aber nicht wie eine Strafmaßnahme. Wer die Schule kennt, versteht, dass diese Regel Teil einer bewussten Pädagogik ist: Konzentration, echte Gespräche, Langeweile als Voraussetzung für Kreativität. Eltern, die bei uns anfragen, reagieren darauf übrigens fast ausnahmslos positiv — es ist eines der Argumente, das heute stärker zieht als vor fünf Jahren.

Akademisch hat Chirnside St. Edward's spürbar nach vorne gebracht: 2025 erzielte die Schule die besten Prüfungsergebnisse ihrer Geschichte.
 

Und dann ist da noch Prinz George

Kensington Palace hat bestätigt, dass Prinz George ab September 2026 Eton besuchen wird. Er ist zwölf, wird im Juli dreizehn — und tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters Prinz William, der dort von 1995 bis 2000 war.

Für Eton ändert das den Alltag kaum, der Medienrummel darum schon eher. Die Schule hat laut Berichten bereits ihre Sicherheitsvorkehrungen angepasst und Räumlichkeiten in Erwartung von Georges Ankunft umgestaltet. Was das für den normalen Schulbetrieb bedeutet, bleibt abzuwarten.
 

Was das für Familien bedeutet, die jetzt anfragen

Eton ist nicht für jeden Jungen die richtige Schule — das sagen wir auch so. Die Konkurrenz ist intensiv, der Druck real, der Charakter des Hauses, in dem man landet, entscheidend. 

Was sich durch den Führungswechsel ändern wird, lässt sich noch nicht abschätzen. Chirnside ist kein Reformer um des Reformierens willen. Er ist jemand, der Strukturen ernst nimmt und Ergebnisse liefert.

Wir werden die Entwicklung genau beobachten — und freuen uns darauf, ihn in seiner neuen Rolle kennenzulernen.